Sehr geehrte Damen und Herren!
Hiermit wiedereröffne ich feierlich meinen Blog! Da nun jedoch der Titel “Jönix en Mexico” nicht mehr ganz aktuell ist, habe ich ihm einen neuen Titel verliehen. Lasst mich erklären, wie es dazu kommt. Es stehen spannende Monate bevor.
Heute morgen bin ich nach mühsamer Eincheck-Prozedur am Bremer RyanAir-Gate mit Umpackaktionen sondergleichen, Richtung Lettland gestartet. Die folgenden drei Wochen werde ich nun, begleitet von jenen Kommilitonen, die in Russland ihr Auslandssemester verbringen, einen Russischkurs genießen. Allein dies würde eine Fortsetzung des Blogs legitmieren. Doch berücksichtigt man die Tatsache, dass ich bereits vor ca einem Jahr in Moskau einen gleichartigen Sprachkurs besuchte, sollte der aufmerksame Leser sich nun fragen, warum erst jetzt die Wiederaufnahme vollzogen wird. Es muss noch einen weiteren Impuls geben, der in diesen -lang ausstehenden Schritt- resultiert. Dem ist auch so.
Nach den 3 Wochen Riga und Russisch-Sprachkurs werde ich noch 2 Wochen in Deutschland verweilen, um mit einer Zwischenstation in Rumänien mein eigenes Auslandssemester zu beginnen. Und wo? In Russland? Wie es Sinn ergäbe? Nein. In der Türkei natürlich. Durch den zweijährigen Aufenthalt, zwecks Auslandsschuldienstes meiner Eltern, habe ich ja bereits einen Einblick in das Land des Orients und Okzidents erhalten können. Es zieht mich zurück dorthin, weil mich die Sprache aufgrund ihrer Logik, und die Kultur, aufgrund ihres Brückencharakters, fasziniert. Doch warum dann jetzt ein Russischkurs?
Weil ich im 6. Semester, also im Anschluss an das türkische Auslandssemester jedoch auch noch nach Nischnij Nowgorod (ehemals Gorki, 5-größte Stadt Russland und ja, es gibt mehr als Saint P und Mighty M) gehen werde. Somit kann ich Anspruch auf einen Go-East-geförderten Sprachkurs erheben, und um dies im Kreise meiner vertrauten Mitschüler zu machen, der Entschluss den Kurs vorzuziehen. Ich hoffe einfach, dass es sich jetzt so festsetzt, dass ich es in Russland dann schnell wieder reaktivieren kann. Selbige Hoffnung gilt übrigens auch für Türkisch…
Aus der Tatsache, dass ich also in wenigen Monaten 3 Länder sehen werde, ergab sich der Wunsch wieder etwas von den Erfahrungen nach außen zu tragen. Ob es nun ein Publikum gibt, oder nicht, ist ja erst mal egal, wenn nicht eine Nachfrage des Angebots erforderlich ist, um Gewinn zu machen. Ich bin die Nachfrage.
In diesem Sinne.
Gehabt euch wohl und bis bald, wenn es wieder Neuigkeiten (oder Muße gibt).