Tag X in meinem Leben.
6 Uhr aufstehen
(Kein Duschen! Siehe Blog davor…Hab beim Handball geduscht
)
6.20 Frühstück
6.45 Hygienekrams
7.00 Ab zur Arbeit
16.00 Feierabend und ab in die schon vermisste Stätte des größten Teils meines bisherigen Lebens: Schule Ein Abischerz wollte vorbereitet werden, aber dazu später mehr.
19.30 Patientenbesuch
20.30 Abendbrot+Spülmaschine+Fernsehen
21.30 Pc an+qip (icqungeziefer)+Blog
~> Jetzt
Hm… Ich weiß noch nicht genau, ob mir diese Variante einer Einleitung gefällt. Ich dachte mir, dass ich mal probiere, mich so zu einer Struktur zu zwingen. DIe Macht der Chronologie! Schauen wir mal wie das funktioniert.
Das Aufstehen war reichlich mühsam, da ich gestern schon mit dem Gedanken nicht aufstehen zu wollen ins Bett gegangen bin und das nie eine gute Voraussetzung für ein mühloses Aufstehen ist. Ich quäle mich also aus dem Bett und tappe verschlafen die Treppe runter. Kaffee und Schokornflakes helfen ansatzweise weiter. Raus in den kühlen Morgen und mit dem Auto meiner werten Schwester ab in die Firma, in der ich meine freie Zeit sinnvoll nutze. (freie Zeit? Pah!)
Viel war los heute! Warenannahme von ca 100 Päckchen, die alle ausgepackt und deren Nummern in den Pc wollten, um dann anhand der Lieferscheine, die man drucken muss, wieder in neue Haufen sortiert zu werden, die wiederum eingepackt werden. Nebenbei noch tierischer Stress bei der Telefonzentrale. Man kann es sich absolut nicht vorstellen, dass telefonieren nervös machen kann, (finde ich zumindest… liegt vielleicht daran, dass ich Zeit meines Lebens gerne telefonierte. *ring ring* Klein-Jonas: „Darf ich rangehen, Mama?“) aber… doch. Es geht durchaus. Nun geht es nämlich so.
*ring ring* *Hörer abheb* Name der Firma, Name des Sprechenden, offene W-Frage
„~zensiert~, Wolterstorff, Guten Tag! Wie kann ich Ihnen helfen?“
*herzrasen*halb stotternd*möglichst freundlich klingend*
„Ja, hallo… *unverständlich Namen von Firma und eigenen Namen murmel*, ich will mit Frau Soundso sprechen.“
„Einen Moment bitte…“ *gehetzt in Nummernliste kram* „Ich verbinde…“ *Tasten zitternd drück*aufleg*ächz*
Und dann erst mal durchatmen, wenn man keinen Fehler gemacht hat. Ich frage mich echt wie lange es noch dauert, bis ich da Routine drin habe.
Und dann in die Schule. Ein großer Haufen verplanter Abiturienten begrüßt, die alle nicht so recht wussten, was sie hier sollten, da konsequent eigentlich nur 5 Leute den Abischerz planten. Also mussten diese 5 auch koordinieren. Aber koordiniere mal problemlos 60 Chaoten. Also ging anfangs gar nichts.
Aber nach und nach entstanden eine Hüpfburg , eine Schaumwiese, ein mit Luftballons aufgefülltes Lehrerzimmer, eine Bühne, abgesperrte Treppentürme und eine Sandfläche auf dem Schulhof. Nur dass wir morgen schon um 6 dort auftauchen sollen, macht mir etwas Sorgen. Aber sonst wird das garantiert klasse morgen. Danke, Abi-Scherz-Komitee!
Zu dem Krankenbesuch werde ich aus Privatsphäregründen nur sage, dass ich hoffe, dass sie die Besuchte gefreut hat, auch wenn das Vergnügen aufgrund von nerviger Krankenschwester recht kurz war.
Den nächsten Punkt überspringe ich auch ungefragt…
Somit sind wir beim Blog! Ich hätte doch ahnen können, dass ich wieder ewig brauche. *grummel* Aber wenn ich mich zwischendurch auch immer wieder von Gesprächen über die Band ablenken lasse; selbst Schuld.
Ich hoffe es ist trotzdem ein unterhaltsamer Überblick über den Tag rausgekommen. Ach ja… Der Moment des Tages war auf dem Schulhof zu stehen, ein paar Leute, die man schätzt um sich und schweigend die Sonne auf dem Gesicht zu spüren.
Lebt weiter! Bis bald…